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WIR ERMITTELN DEN VERMARKTUNGSFÄHIGEN VERKAUFSPREIS FÜR IHRE IMMOBILIE

Überhöhte Einstiegspreise führen zu niedrigeren Erlösen

Bevor Sie Ihre Immobilie zum Verkauf anbieten, ist es empfehlenswert den Marktwert Ihres Objektes zu kennen. Denn, wer Immobilien mit überhöhten Angebotspreisen veräußern möchte, muss am Ende mit Vermögensverlusten rechnen.

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Konkretes Beispiel:
Bietet jemand eine Immobilie beipielsweise für 300.000 Euro mit einem Verhandlungsspielraum vom fünf Prozent an (315.000 Euro), ist der späte Verkauf nahezu beim Marktwert (297.000 Euro). Liegt der Aufschlag bei zehn Prozent, ist der späte Verkauf um 4,5 Prozent unter dem Marktwert (289.000 Euro). Bei 20 Prozent (360.000 Euro) sind es sogar 15 Prozent Wertverlust nach 379 Tagen (255.000 Euro).


Energieausweis und Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV)

Nach der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) muss im Falle eines Verkaufs oder einer Neuvermietung für jedes Gebäude mit Ausnahme der Baudenkmäler ein Energieausweis vorgelegt werden. D.h., ein potenzieller Käufer/Mieter kann die Vorlage eines Energieausweises vom Eigentümer verlangen.

Grundsätzlich unterscheidet man den verbrauchsorientierten und den bedarfsorientierten Energieausweis, wobei der bedarfsorientierte Energieausweis aussagekräftiger ist, weil er ein Haus an den räumlichen Gegebenheiten wie Form und Raumhöhen sowie an der Isolierung oder Dämmung des Daches oder der Außenwände bewertet. Für den bedarfsbasierten Energieausweis benötigen Sie im Wesentlichen die Dämmstärken des Daches bzw. Geschossdecke, der Außenwände und des Kellers. Außerdem die Art und das Alter der Fenster sowie Angaben mit Alter und Isolierungszustand zur Heizung und Warmwasseraufbereitung.

Im Gegensatz dazu basiert der verbrauchsorientierte Energieausweis auf den Angaben zum Verbrauch an Energie, welche zum Erwärmen der Räume und des Wassers benötigt wird über den Zeitraum der drei zurückliegenden Jahre. Der verbrauchsorientierte Energieausweis kann erstellt werden: Für Häuser mit mehr als vier Wohnungen, für Häuser, für die der Bauantrag nach dem 31.10.1977 gestellt wurde bzw. für Häuser, die das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreichen.

Für alle anderen Wohngebäude muss der bedarfsorientierte Energieausweis ausgestellt werden. Der Energieausweis für Nicht-Wohngebäude kann frei gewählt werden. Alle Energieausweise sind zehn Jahre gültig.

 

Welchem Ziel dient der Energieausweis?
Ziel es Energieausweises ist es, die Transparenz des Immobilienmarktes zu erhöhen. Potenzielle Kauf- und Mietinteressenten sollen bereits bei der Besichtigung erkennen können, ob es sich um ein energieeffizientes oder um ein energetisch uneffizientes Gebäude handelt. In der Vergangenheit wurde dem Käufer oder Mieter oftmals die Energieverbrauchsabrechnung des Vorbesitzers bzw. –mieters gezeigt. Diese Verbrauchsdaten sind jedoch, im Vergleich zum verbrauchsorientierten Energieausweis, z.B. nicht klimabereinigt.

Dies erschwert den überregionalen Vergleich von Gebäuden aufgrund der Verbrauchsdaten. Zudem wirkt das Nutzerverhalten wesentlich auf die Verbrauchsabrechnung aus. Ein älteres Ehepaar hat i.d.R. eine wesentlich höhere Abrechnung als ein junges Paar, das en ganzen Tag außer Haus ist. Der Energieausweis ist mit einem Steckbrief des Gebäudes zu vergleichen, der lediglich der Information dient und aus dem keine Ansprüche an den Verkäufer/Vermieter abgeleitet werden können.